Wie kann ich die Karriereseite verbessern?

Wer seine Karriereseite verbessern möchte sollte vier Voraussetzungen erfüllen, damit die Mitarbeitergewinnung automatisiert werden kann:

  • Die Website macht für Bewerber einen gepflegten Eindruck.
  • Die Firma tritt authentisch auf (keine austauschbaren Texte).
  • Die Kontaktmöglichkeiten sind vertrauenserweckend und einfach.
  • Die Website ist technisch einwandfrei.
  • Die bestehende Website wird schon bei Google gefunden.

Es steckt etwas Strategiearbeit, Keyword Recherchen und Konzeption dahinter, bevor eine suchmaschinenoptimierte Karriereseite auf der Website veröffentlicht werden kann. Du solltest mit einem einmaligen Investment um die 3.000 € für 5 regionale SEO Stellenanzeigen inklusive Google for Jobs Optimierung rechnen.

Sollen Bewerber automatisch in einem Bewerbungssystem aufgefangen werden, solltest Du noch die Kosten für die Recruiting Software denken.

Die meisten unserer Kunden bevorzugen lieber den direkten Kontakt und keine Recruiting Tools, da diese nicht immer die Bewerbungsprozesse so erleichtern wie gedacht. Und Bewerber heutzutage benötigen eine möglichst niedrige Hürde zur Kontaktaufnahme und wollen eher nicht durch irgendwelche Tools durchgeschleust werden.

Ist die Umsetzung auf der Website online gegangen, kann über SEO-Kennzahlen transparent nachverfolgt werden, wie gut die Optimierung funktioniert.

Mitarbeitersuche über Google

Wie sucht man heute Mitarbeiter? Mitarbeiter kannst Du inzwischen sehr gut online finden. Die typischen Online Stellenbörsen sind allerdings nicht unbedingt der beste Weg. Die großen Jobportale sind oft unübersichtlich und vollgestopft mit Personalvermittlern. So werden Arbeitnehmer praktisch gezwungen auch über die Google Suche nach neuen Arbeitgebern zu suchen.

Es erfordert etwas Nachdenken und Suchmaschinenoptimierung, damit Du gute und motivierte Mitarbeiter über Google finden kannst – aber es funktioniert und es lohnt sich. Wir zeigen Dir, worauf Du achten solltest, wenn Du über die eigene Website offene Stellen bewerben möchtest.

Die Formulierung „Mitarbeiter online finden“ ist genau genommen nicht richtig, denn eigentlich ist es andersherum: Deine Firmen-Website wird von Bewerbern gefunden, bei dieser „Mitarbeitersuche“ über Google.

Im Grunde genommen ist die Suchmaschinenoptimierung für Stellenangebote nichts Neues:

  • Schreibe auf Deine Website zu was Du gefunden werden möchtest.
  • Verwende regionale Suchmaschinenoptimierung in einem Umkreis, der in etwa einer zumutbare Anfahrtszeit zum Arbeitsplatz entspricht.
  • Gib Dir Mühe mit einer gewissen Relevanz und Benutzerfreundlichkeit.
  • Die obligatorische Vorab-Prüfung, ob diese Stellenbezeichnung tatsächlich bei Google gesucht wird, darf natürlich nicht fehlen. Sonst hast Du zwar eine schöne Karriereseite, aber keine Besucher, weil eben keiner nach exakt dieser Schreibweise der Stellenbezeichnung gesucht hat.

Zusätzlich zu den normalen Google Suchergebnissen bietet Google inzwischen eine Art eigene Stellenbörse an namens „Google for Jobs“. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung der Google Suchergebnisse um eine integrierte Jobsuche-Funktion.

Andere nützliche Funktionen in der Google Suche kennst Du vielleicht schon, wenn Dir die Google Suche von sich aus Übersetzungen oder einen Flüge- oder Hotelvergleich anbietet. Die Veröffentlichung in der Google Jobsuche wird durch spezielle strukturierte Daten generiert, die unsichtbar für Besucher im Quellcode der Website enthalten sind.

Motivierte Mitarbeiter finden erfordert einen Perspektivwechsel

Um motivierte Mitarbeiter zu finden, ist es erforderlich, etwas nachzudenken.

Stellenangebot Rahmenbedingungen

  • Welche Stelle möchte ich besetzen?
  • Wie ist die Berufsbezeichnung heute?
  • Wie war die Bezeichnung des Ausbildungsberufs früher?
  • Was bin ich bereit in den Mitarbeiter zum Beispiel an Fortbildung zu investieren?
  • Welche Flexibilität im Arbeitsmodell biete ich an wie Teilzeit oder Homeoffice?
  • Ist es auch in Ordnung, wenn der Mitarbeiter nur englisch spricht?

Bewerber Persona

  • Welcher Personentyp könnte diese Stelle ausfüllen?
  • Welche Bedürfnisse hat diese Persona?
  • Was könnte dieser oder diese googeln?

Motivationen von Bewerbern (abgesehen vom Gehalt)

  • Angenommen jemand sucht nach „Vormittagsjob“, dann könnte es etwa jemand sein, dessen Kinderbetreuung nur vormittags stattfindet und daher auch nur vormittags arbeiten kann. Dieser jemand könnte sehr motiviert sein, weil gerade bei hochqualifizierten Fachkräften eine geistige Unterforderung stattfinden kann. Der Tag besteht typischerweise aus Routinen wie Kinderversorgung und Haushaltsdingen und der Bewerber oder Bewerberin sehnt sich vielleicht nach Konzentrationsarbeit oder einfach ein Umfeld aus Erwachsenen.
  • Jemand der nach Quereinstieg sucht, muss zwar qualifiziert werden, macht die Fortbildung aber freiwillig und muss voraussichtlich nach der Einarbeitung kaum kontrolliert werden.
  • Jemand der nach Weiterbildungsmöglichkeiten etwa als Techniker sucht, der ist auch jemand der offensichtlich in seinem Beruf nicht nur einen Job, der die Rechnungen bezahlt, sondern auch seine Berufung gefunden hat. Warum diesem Bewerber nicht die Weiterbildung bezahlen, sofern er wechselt und fester Mitarbeiter wird?
  • Es gibt immer wieder Menschen, die vor einer schwierigen Arbeitsmarktsituation stehen und möglicherweise dankbar und motiviert sind, wenn man ihm/ihr eine Chance gibt. Beispiele könnten sein ein gewisses Alter oder ein Migrationshintergrund oder ein Leben als Rollstuhlfahrer oder eine Schreibschwäche als Legastheniker und so weiter. Vielleicht spielt die Einschränkung eben genau bei diesem Arbeitsplatz in der gewünschten Stelle gar keine Rolle.
  • Jemand der nach einem Stellenangebot im Homeoffice sucht, wohnt möglicherweise auf dem Land oder pflegt Angehörige oder hat gar kein Auto und kann vielleicht keinen anderen Job annehmen als im Homeoffice.
  • Jemand der Stellenangebote als Frührentner sucht, möchte vielleicht das Gefühl haben gebraucht zu werden oder hat festgestellt, dass 24 Stunden 7 Tage die Woche zu Hause mit dem Partner aufeinander zu kleben, doch nicht das Richtige für die Beziehung ist.

Hat man sich seine Recruiting-Strategie zurechtgelegt, kann in einer Keyword Recherche überprüft werden, ob die Zielgruppen besondere Formulierungen wie „Buchhaltungsjob im Homeoffice“, „Webdesigner Stellenangebote Quereinstieg“ oder „behindertenfreundlicher Arbeitgeber“ googeln.

Fazit

Um Mitarbeiter online zu finden, rechnet sich die Investition insbesondere im Bereich Suchmaschinenoptimierung. Das liegt daran, dass bei SEO eine einmalige Arbeit auf der eigenen Website über die nächsten Jahre kostenlos Bewerber über Google gewinnt. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Im Gegensatz dazu sind die üblichen Online Marketing Maßnahmen eben zeitlich begrenzt. Und es wird auf Plattformen geworben, die einem nicht selbst gehören und damit auch nicht in das eigene Unternehmen langfristig einzahlt.

Beispiele wären:

  • Recruiting Kampagnen in Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram, Tiktok, Xing oder LinkedIn
  • Stellenanzeigen in Online Jobportalen
  • Stellenanzeigen in der Stellenbörse der eigenen Stadt
  • Stellenanzeigen in einem Nischenportal

Wird eine Kampagne nicht mehr bezahlt, wird die Stellenanzeige vom Portalbetreiber entfernt.
Suchmaschinenoptimierung ist im Gegensatz dazu nachhaltig, denn die eigenen Stellenanzeigen generieren über Jahre Bewerber und Du hast keine laufenden Kosten.

Müssen offene Positionen dringend besetzt werden, schalten wir Google Ads auf den SEO Stellenanzeigen. Google Anzeigen sind sofort und prominent in der Google Suche sichtbar.

Sinnvolle nächste Schritte definieren
Richard Sirch – Webgeist B2B SEO Agentur

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Richard Sirch
Geschäftsführer Webgeist GmbH
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