Welche B2B SEO Anforderungen gibt es?

Dieser Katalog mit SEO Anforderungen an das Hosting, CMS und Webdesign ist für B2B Unternehmen gedacht, die eine neue professionelle Website erstellen möchten. Ziel ist, dass beim Relaunch nicht nur das optische Ergebnis passt, sondern auch aus SEO-Sicht die Technik Google-freundlich gestaltet ist.

Die grundlegenden Anforderungen an eine moderne Website

„Moderne Websites“ sollten zwar schön, aber eben nicht nur „schöne Websites“ sein. Eine schöne Website ist eine Ausgabe, eine zielgruppengerechte Website mit Reichweite ist ein Investment. Eine schöne Website erreicht nur Bestandskunden, eine optimierte Website erreicht Kunden, die einen noch gar nicht kennen.

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Das richtige Set-Up für die business-kritische Website

Angenommen Du bist ein Fertigungsbetrieb, Industriedienstleister oder Technologieanbieter. Du hast pro Monat 10 Anfragen über die Website wobei davon 6 qualifizierte Leads sind und daraus Projekte im 4-, 5- und 6-stelligen Umsatzbereich gewonnen werden. Dann hast Du andere Ansprüche als jetzt. Die Website ist ein festes, business-kritisches Standbein. Daher solltest Du jetzt beim Relaunch die richtigen Weichen stellen.

  • Gehe zu keinem Webhoster, der TV-Werbung macht. Sowohl die Hosting Angebote als auch der Service sind nicht gut. Ja, das ist sehr pauschal, aber leider unsere Erfahrung. Willst Du ein Mensch oder eine Nummer sein?
  • Unabhängigkeit vom Anbieter: Wer seine Website selbst hosten möchte, dem empfehlen wir DomainFactory. Die Ansprüche an Verfügbarkeit, Sicherheit, Konfigurationsmöglichkeiten und Service sind einfach top. Der Nachteil ist, wenn etwas nicht läuft, muss man sich aktiv an der Fehlersuche beteiligen. Der Vorteil ist, immer Zugriff auf die Website-Daten und Hoheit über die Administration zu haben, wenn man mit der Internetagentur nicht zufrieden ist.
  • Abhängigkeit vom Anbieter: Wenn sich die Internetagentur zentral um alles kümmert, ist das im Fehlerfall ein großer Vorteil. Die Schuldfrage ist immer geklärt. Auch die Zugriffsberechtigungen unterschiedlicher Personen auf das Webprojekt sind überschaubarer. Bei dieser Konstellation gibt es keine Überraschung, wie ein aufgezwungenes PHP oder MySQL Update, bei dem plötzlich Teile der Website nicht mehr funktionieren. Es gibt einen Zugriff auf die Serverkonfiguration, wenn extra Ressourcen benötigt werden.
  • Niemals Website-Entwicklung oder Online Marketing inhouse machen lassen, wenn Dein Geschäftsbereich wenig Berührungspunkte damit hat und Du in der ersten Liga spielen möchtest. Die Planung, Steuerung und Aktualisierung durch eigene Mitarbeiter ist sinnvoll, doch der Erfahrungsschatz und der fachliche Wissensvorsprung einer Internetagentur ist unersetzbar im Online Wettbewerb. Im Online Marketing gibt es ständige und auch zu viele Neuerungen, die intern einfach nicht abbildbar sind.
  • Zum Schutz vor Hacking und Ausfall durch DDOS-Angriffe ist es erforderlich die Website, als auch den Webserver ständig aktuell zu halten (lassen).
  • Auch an die Servererreichbarkeit sollte frühzeitig gedacht werden. Eine ungewohnte Spitzenlast an Traffic kann einen Webserver schnell in die Knie zwingen. Als B2B Unternehmen hast Du höchstwahrscheinlich keine gigantischen Besucherströme, wie beim e-Commerce im Weihnachtsgeschäft. Doch gerade bei einer Preisverleihung, einer größeren Werbekampagnen, Interviews in reichweitenstarken Printmedien oder vielleicht auch kurz vor einer Messe sollte garantiert sein, dass die Website tipptopp verfügbar ist. Sonst war die ganze Mühe umsonst, wenn die Website unter den vielen Zugriffen mit der weißen Fahne schwenkt und nur noch mehr ein zaghaftes „Diese Website ist vorübergehend nicht erreichbar. Bitte wenden Sie sich an den Serveradministrator.“ erscheint.
  • Für Updates oder Plugin Neuentwicklungen lohnt sich ein eigener Testserver, also eine Entwicklungsumgebung, auf dem neue Funktionen getestet werden. Dass irgendetwas zerschossen wird, ist nichts Ungewöhnliches, Websites sind ein lebendiges System.
  • Backups sollten die Website tagesaktuell wiederherstellen können. Es lohnt sich auch die Backups nicht nur zu sichern, sondern auch mal einzuspielen, ob das Backup auch wirklich funktioniert.
  • Für den Upload von Dateien zum Webserver sollte nur ein Rechner mit aktuellem Virenschutz verwendet werden mit einem FTP-Programm, das eine verschlüsselte Verbindung zum Webserver ermöglicht, wie SFTP oder SSH.
  • Ein Hosting in Deutschland ist zum aktuellen Stand keine Pflicht, doch die Datenschutz Ansprüche werden immer höher und die Ladezeit profitiert von einem nahen Standort des Servers zum Website-Besucher.
  • Für eine maximale Verfügbarkeit, sollte kein „Single Point of Failure“ den Flaschenhals bilden. Das ist etwa ein Webhoster, der keine redundante (doppelt ausgelegte) Infrastruktur hat oder ein einzelner Webprogrammierer, also eine One-Man-Show, jemand, der krank werden kann oder auch mal in Urlaub fährt.
  • Für eine nicht-technikaffine Person sollte ein Notfallplan mit den wichtigsten Telefonnummern und Zugangsdaten bereitliegen.

Was beinhaltet ein gutes Webdesign?

Die Website ist das Gesicht des Unternehmens.

  • Es muss dabei dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.
  • Wichtig ist Empathie, daher empfiehlt es sich, neben dem Content auch das Corporate Design auf Aktualität und Nähe zur Zielgruppe zu prüfen. Und dann gegebenenfalls bei einem Relaunch zu überarbeiten.
  • Jede Unterseite hat auch ein Ziel und zwar nur ein einziges Ziel, das die Unternehmensstrategie unterstützt z. B. eine Kontaktanfrage. Call-to-Action (Handlungsaufforderung) dabei nicht vergessen.
  • Bei der Optik und beim Content ist weniger mehr. Weniger „Klickibunti“, mehr Relevanz.
  • Niemand will lange Texte lesen, außer es ist ein Ratgebertext oder ein interessanter Blogartikel, diese dienen dem Branding, haben aber keine SEO Relevanz zur Leadgenerierung. Falls diese Texte länger werden, diese gut strukturieren und mit Überschriften und Medien, wie Bildern, auflockern und für schnelles Überfliegen optimieren. An den Überschriften kann der Besucher schnell erkennen, ob und wo der Text für ihn relevant ist.
  • Ein Kunde der kurz vor dem Kauf ist, sollte durch einen kurzen Verkaufstext auf einer Landingpage und zur Anfrage geführt werden und eben nicht lesen.
  • Wer gut positioniert ist, braucht meist keine langen Texte, um bei Google gefunden zu werden. Es reichen ein paar Sätze, die auf den Punkt kommen.
  • Es sollten maximal 5 bis 8 Menüpunkte verwendet werden, da sich ein Mensch nicht mehr gleichzeitig merken kann. Weitere Menüpunkte sollten sinnvoll verschachtelt werden.
  • Eine gute Website löst Probleme und verkauft nicht nur Angebote. Irgendwelche aggressiv blinkenden Pfeile oder automatisch startende Videos, wo man unbedingt jetzt kaufen soll, haben hier nichts verloren. Eine Leserführung und eindeutige Call-to-Actions sind dennoch wichtig und richtig.
  • Wenn Du Stockfotos verwendest, verwende nicht die äußerst langweiligen schüttelnden Hände, hochzeigende Daumen oder grinsende Headsets.
  • Die Content Strategie ist ein eigenes Thema, das diesen Artikel sprengt. Sei grundsätzlich authentisch und mache so viel wie möglich selbst. Verwende nach Möglichkeit eigene Fotos und zeige Persönlichkeit.
  • Eine Business Website soll Ziele erfüllen, nicht unterhalten. Das gerät immer wieder in Vergessenheit, insbesondere bei Menschen aus der kreativen Zunft, wie bei Webdesignern und Textern. Eine Website kann unterhalten, wenn dadurch die Ziele unterstützt werden, zum Beispiel, wenn Besucher mit passender Leserführung konvertieren.
  • Im Zweifelsfall lieber eine bessere Benutzerfreundlichkeit, als eine top Google Optimierung.
  • Die Website sollte nicht zerstückelt werden, etwa in eine extra Mobile Seite oder über mehrere Domains.

Der CMS Vergleich

Der nachfolgende CMS Vergleich stellt drei Website-Lösungen vor: WordPress, Homepagebaukasten und selbst programmierte Website.

CMS ist die Abkürzung für Content Management System, also eine selbstbedienbare Redaktionsoberfläche mit vielen nützlichen Funktionen, meist inklusive vorgefertigter Design-Layouts. Überwiegend sind Content Management Systeme, wie WordPress, Open Source und daher eine kostenlose Software Lösung. Erweiterungen und professioneller Support kosten bei Bedarf natürlich Geld.

Der Marktführer WordPress

  • WordPress ist das vollausgestattete CMS, das auch nicht-technikaffinen Unternehmern und kreativen Geistern Spaß macht, aber eigentlich mehr in der breiten Masse zu Hause ist. Das liegt in dem Ursprung als reine Blogsoftware. Inzwischen ist WordPress nicht nur ein vollwertiges CMS, sondern auch mit Abstand das weit verbreitetste Homepagesystem mit einer riesigen Community. Fast 60% aller Websites weltweit benutzen WordPress als Content Management System.
  • 9 von 10 unserer Kunden nutzen WordPress als B2B Website. Das bedeutet natürlich nicht, dass WordPress deswegen besonders gut geeignet ist, aber andererseits können neue Marketing Mitarbeiter an einer gewohnten Website-Oberfläche arbeiten.
  • WordPress hat viel Power, jede Menge Funktionen und Schnickschnack, was Du aber bei einer Unternehmens-Website nicht unbedingt immer brauchst.
  • Die Einrichtung von WordPress ist etwas günstiger als andere CMS, weil Du bei WordPress prinzipiell einsteigen und loslegen kannst.
  • Dafür ist WordPress nicht so schnell, weil es einfach etwas überfrachtet ist. Aufgrund des Look & Feels und der Unabhängigkeit wird WordPress eher von Webdesignern sowie kleinen und mittleren Unternehmen geliebt.
  • Bei WordPress ist der Update Zyklus sehr hoch, was manchmal etwas nervig sein kann.
  • Der User ist außerdem etwas entmündigt, da es in der Masse an Anwendern ein großes Know-how Gefälle gibt. So kann es durchaus mal passieren, dass nach einem Update sich ein „Feature“ untergeschoben hat, was so nicht gewünscht ist. Das ist selten, kann aber passieren.
  • Jegliche Website im Internet ist oftmals automatisierten Hackerangriffen ausgesetzt, die Sicherheitslücken ausnutzen. WordPress ist durch die große Verbreitung davon natürlich besonders betroffen. Präventive Security-Maßnahmen und regelmäßige Updates helfen allerdings recht zuverlässig die Angriffsfläche auf ein Minium zu reduzieren.
  • Durch bestehende Erweiterungen erhältst Du schnell alle Website-Funktionen die Du benötigst. Und falls es etwas doch nicht gibt, gibt es eine große Auswahl an Webentwicklern die individuelle Lösungen für WordPress programmieren.

Homepagebaukasten und selbst programmierte Websites

Von einem Homepagebaukasten, den Du Dir zusammenklicken kannst, oder einem selbstprogrammierten Website CMS raten wir komplett ab.

  • Auf Google Traffic kann niemand verzichten. Daher sollte man niemals einen Homepagebaukasten oder ein selbstprogrammiertes Website CMS verwenden. In über 20 Jahren, seit 2001, ist mir noch kein Homepagebaukasten untergekommen, der automatisiert Kunden generiert.
  • Wie viele Leute kennst Du, die über ihren Homepagebaukasten Interessenten gewinnen? Wenn jemandem seine Kunden nur einen Homepagebaukasten Wert sind, erhält er normalerweise als Dank die Anfragequote von Null Interessenten pro Monat. Man erreicht maximal Bestandskunden über einen Homepagebaukasten, der ganze Vorteil des Internets wird verspielt.
  • Bei einer selbst entwickelten Lösung wird die Reparatur der SEO-Technikprobleme Unsummen verschlingen oder schlimmstenfalls der Website das Genick in den Google Rankings brechen. Das basiert auf immer wiederkehrenden Erfahrungen und ist nicht übertrieben.
  • Bei einem selbst programmierten CMS ist die Liste der Funktionen die „nicht gehen“ lange. Aus wirtschaftlichen Gründen werden selbst einfache Funktionen oft erst programmiert, wenn genügend Featureanfragen auf dem Tisch liegen. Mehr Funktionen bedeuten immer Programmierkosten und einen höheren Wartungsaufwand. Ein Open Source CMS kann meistens alles oder lässt sich kostengünstiger erweitern.
  • Manchmal gibt es eine kleine Programmier-Firma in ein paar Jahren nicht mehr. Was ist, wenn die Website nicht mehr funktioniert und sie auch niemand reparieren kann?
  • Mit einer selbst programmierten Website und einem Homepagebaukasten bist Du in völliger Abhängigkeit von Erreichbarkeit, Serverwahl, Datenschutz, Exportfunktion und Erweiterbarkeit von anderen.
  • Bei einem Homepagebaukasten bist Du nur eine Kundennummer in der Warteschleife der Hotline.

3 Gründe für eine externe SEO Relaunch Begleitung

  • Unsere Erfahrung für eine suchmaschinenoptimierte B2B Website basiert auf Online Marketing Erfahrung seit 2001.

  • Ein gutes Relaunch Konzept vermeidet viel Lehrgeld für Auftraggeber. Eine Website ist nur so gut, wie das Briefing für die Agentur oder den Webdesigner. Je besser der Anforderungskatalog, desto besser das Ergebnis. Eine klare Definition, was sich der Auftraggeber unter einer „guten Website“ vorstellt, erspart jede Menge Nerven auf beiden Seiten.

  • Die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen möchten eben nicht nur eine Image-Website, sondern haben auch langfristig eine automatische Neukundengewinnung über die eigene Unternehmens-Website im Sinn.

Sinnvolle nächste Schritte definieren
Richard Sirch – Webgeist B2B SEO Agentur

Jede Firma im B2B-Umfeld ist ein Unikat.

Lass uns unverbindlich besprechen, was sinnvolle nächste Schritte speziell für Euer Unternehmen sein könnten. Oft ergibt sich durch die Optimierung der Unternehmenswebsite Potenzial zur Leadgenerierung und Umsatzsteigerung.

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Danke
Richard Sirch
Geschäftsführer Webgeist GmbH
Strategieberatung und Vertrieb