Texte für Webseiten schreiben oder schreiben lassen?

In unserem Ratgeber-Artikel erhältst Du wertvolle Tipps, die Dir helfen erfolgreiche Texte für Deine Webseiten zu schreiben.
Außerdem erfährst Du welche Texte von Dir oder Deinen Mitarbeitern geschrieben werden können und warum Du manche besser von einem Marketingprofi schreiben lassen solltest.

Hier schreibt:

Tobias Promitzer
Tobias Promitzer

SEO Manager

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1. Erst die Konzeption – dann der Webseiten-Text

Vor der Erstellung des Textes solltest Du ermitteln, ob grundsätzlich Nachfrage für das jeweilige Thema besteht und genau herausfinden, welche Suchbegriffe die Interessenten für ihre Recherche bei Google und Co. verwenden. Du musst eindeutig bestimmen können, für wen der Text geschrieben wird. Dazu ist eine professionelle Keyword-Recherche unbedingt nötig.

Planst Du einen gänzlich neuen Webauftritt, ist es wichtig, bereits vor dem ersten Handgriff des Webdesigners und des Texters, ein fertiges Konzept erstellt zu haben. Nur so kannst Du im Nachhinein nötig werdende, aufwendige Änderungen vermeiden.

2. Wertvolle Tipps für das Schreiben von guten Website-Texten

Wenn Du gute Texte für Deine Webseite erstellen willst, gibt es einiges zu beachten. In unseren Tipps erfährst Du etwas über das Layout und die nötige Struktur von guten Texten. Außerdem lernst Du, welche Regeln zu beachten sind und wie Du gängige Fehler vermeiden kannst.

2.1. Tipps zu Layout und Struktur von Texten auf Webseiten

  • Webseiten werden vor allem für einen ersten Überblick nur „gescannt“. Der Text muss also übersichtlich, gut strukturiert und schnell zu erfassen sein. Merkt der Besucher, dass es hier für ihn interessante Informationen gibt, dann ist er auch bereit mehr Zeit zu investieren.
  • Wichtig ist es auch, für den Fließtext eine gut lesbare Schrift auszuwählen. Es sollte ein speziell dafür geeigneter Typ sein. Die Größe der Schrift muss so eingestellt sein, dass sie auch auf hochauflösenden Bildschirmen noch gut zu lesen ist. Ausreichend Kontrast zum Untergrund ist zusätzlich ein wichtiger Faktor für gute Lesbarkeit. Außerdem ist auf den passenden Zeilenabstand zu achten. Er darf weder zu groß noch zu klein sein. Bei längeren Zeilen braucht es einen höheren Abstand als bei kurzen, wie zum Beispiel auf dem Handy. Der Wert liegt je nach Größe der Schrift etwa zwischen 130 und 160 Prozent.
  • Mehr Struktur und gute Lesbarkeit kannst Du auch durch Zwischenüberschriften, Aufzählungszeichen, Absätze und Wort-Fettungen erzeugen. Allgemein solltest Du auf ausreichend Weißraum achten, denn dadurch wird ein übersichtliches und modernes Layout unterstützt.
  • Du solltest unbedingt Bilder einsetzen, um den Text aufzulockern. Bilder passen idealerweise thematisch zum jeweiligen Absatz. Sie machen neugierig und sorgen für eine längere Verweildauer auf der Seite. Auch bleiben Bilder leichter im Gedächtnis haften und so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Besucher sich an Deine Web-Präsenz erinnert.
  • Achte darauf, dass die neuen Inhalte auch mobil gut zu lesen sind und vernünftig aussehen.
  • Nach der ersten Überschrift mit dem Titelthema sollte der Textinhalt in einem sogenannten „Teaser“ kurz zusammenfassend wiedergeben werden. Ein optimaler Teaser weckt die Neugierde der Besucher und animiert zum Weiterlesen.
  • Am Ende des Textes kannst Du in einer Zusammenfassung oder einem Fazit das Ganze noch einmal kurz umreißen. Das hilft dem Leser sich die Inhalte zu merken, erhöht so die Chance eines erneuten Besuches und die Wahrscheinlichkeit einer Weiterempfehlung.
  • Direkt unterhalb des Textes solltest Du den Besucher auf alle Fälle mit einer Call-to-Action (Handlungsaufforderung) zu einer sofortigen weiteren Interaktion Das kann je nach Art und Intention des Textes zum Beispiel eine direkte Aufforderung zur Kontaktaufnahme, eine Anmeldung zum Newsletter, ein Angebot dazu passender Produkte oder ein Link zu weiterführenden Informationen sein.

2.2. Allgemeine Tipps für erfolgreiche Website-Texte

  • Der Text sollte immer in erster Linie für dem Menschen und nicht für Suchmaschinen geschrieben werden. Die Relevanz für den Interessenten hat oberste Priorität. Keyword-Stuffing (das übermäßige Verwenden von Schlüsselbegriffen) gehört endgültig der Vergangenheit an. Übermäßige Verwendung eines einzelnen Suchbegriffs wird von Google mittlerweile problemlos erkannt und teilweise sogar mit schlechten Rankings bestraft. Heute steht für Google und Co. eine möglichst positive Nutzer-Erfahrung an erster Stelle und wer nach dieser Richtlinie Content erstellt, wird entsprechend mit guten Rankings belohnt.
  • Wenn es das Thema nicht unbedingt erfordert, sollte der Text eine gewisse Länge nicht überschreiten. Als gängige Regel gilt, dass die Lesezeit nicht deutlich mehr als sieben Minuten betragen sollte, da die Aufmerksamkeit der Besucher dann nachzulassen beginnt. Die zum Lesen Deiner Texte benötige Zeit kannst Du über kostenfreie Web-Tools oder geeignete Plugins ermitteln.
  • Schreibe in der Sprache der Zielgruppe. Die Leser müssen sich abgeholt fühlen und die Inhalte leicht verstehen.
  • Verwende keine zu langen Sätze und vermeide unnötige Füllwörter, da diese den Text nur unnötig aufblähen. Beispiele für solche Füllwörter sind unter anderem:
    – ausnahmslos
    – bestimmt
    – eigentlich
    – geradezu
    – immer
    – mal
    – nur
    – oft
    – relativ
    – schon
    – ziemlich
  • Die Leser direkt anzusprechen (wie wir in diesem Artikel) wirkt einnehmender als typische Wir- / Ich-Sätze oder die neutrale Schreibweise „man“.
  • Es macht immer Sinn nicht nur zu betonen was Dein Unternehmen leisten kann, sondern klar anzuführen, warum und wie Dein Angebot dem Besucher nutzen kann.
  • Nach dem Du den Text fertig gestellt hast, solltest Du ihn nach einer gewissen Zeit (z.B. am nächsten Morgen) noch einmal in Ruhe durchlesen. Mit einem gewissen Abstand siehst Du die Dinge oft etwas klarer und kannst noch für einen Feinschliff sorgen. Empfehlenswert ist es auch den Text vor der Veröffentlichung von einer weiteren Person gegenlesen zu lassen. So kannst Du besser beurteilen, ob er auch für andere Personen verständlich formuliert ist und etwaige Flüchtigkeitsfehler erkennen.

3. Wer sollte welche Website-Texte schreiben?

Wer welche Textarten für Deine Website schreiben sollte, lässt sich klar beantworten. Handelt es sich um Beiträge, die den Seitenbesucher primär informieren sollen, können diese meist „inhouse“ von den eigenen Mitarbeitern geschrieben werden. Dazu gehören zum Beispiel Seiten wie „Über uns“, Informationen zu Firmenwerten oder der Philosophie. Auch Ratgeber, Fachartikel oder Blogbeiträge fallen in diese Kategorie. Dabei solltest Du nicht zu ausschweifend berichten, sondern kurz und prägnant informieren und den Interessenten nicht mit zu vielen Fachbegriffen überfordern.

Soll der Besucher durch den Content zu einer konkreten Handlung, wie etwa einen Einkauf veranlasst werden, ist es sicher besser einen Marketingprofi mit dem Texten zu beauftragen. Diese verfügen über das nötige Know-how und wissen, wie man einen Interessenten gezielt zu einer Conversion motivieren kann. Insbesondere ist die Aufgabe des Marketers eine Aussage in einfachen Worten zu formulieren, damit auch nicht-fachliche Entscheider den Nutzen des Angebots verstehen.

Richard Sirch - Strategieberater
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Thema: Wie gut ist meine Firmenwebsite?

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4. Fazit

Wirkungsvolle Website-Texte zu erstellen, ist eine komplexe Aufgabe, bei der es einiges zu beachten gibt. In jedem Fall ist es ratsam vor dem Schreiben des Textes eine Keyword-Recherche durch einen SEO-Spezialisten zu beauftragen. Nur so kannst Du beurteilen, ob es sich lohnt, für dieses oder jenes spezielle Thema einen Text zu verfassen, oder ob Du das nicht besser für einen anderen Inhalt tun solltest, der erfolgsversprechender ist.

Oder andersherum ausgedrückt: Wenn Du vorher keine Keyword-Recherche durchführen lässt, ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Text, für den Du Dir viel Mühe gegeben hast, keine Reichweite erzielt und somit auch nicht gelesen wird.

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