Klickrate

In unserem Artikel geht es um die Klickrate auf die organischen (unbezahlten) Suchergebnisse bei Google. Also nicht die Klicks auf bezahlte Werbung, Newsletter, Social Media oder Ähnlichem. Hier erfährst Du was die Klickrate genau ist, woher die Daten kommen und was sie aussagen. Du gewinnst Erkenntnisse, was die Klickrate beeinflusst und durch welche Maßnahmen sie sich erhöhen lässt.

Hier schreibt:

Tobias Promitzer
Tobias Promitzer

SEO Manager

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1. Was ist die Klickrate?

Bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist die Klickrate, von Fachleuten meist kurz CTR (Click Through Rate) genannt, eine wichtige Kennzahl. An ihr erkennst Du, wie oft auf Dein Suchergebnis (Snipppet) in den organischen (unbezahlten) Suchergebnissen geklickt worden ist.

Um die genaue Zahl zu errechnen, teilt man die tatsächlich erfolgten Klicks durch die Impressionen und multipliziert mit 100.

Einer Deiner Beiträge wurde bei Google zum Beispiel 300 Mal auf der Sucherergebnisseite angezeigt (= 300 Impressionen). Während dieser Zeit gab es aber nur 10 Klicks auf Deine Website, dann ergibt das ein Klickrate von 3,33 % (10 Klicks / 300 Impressionen * 100 = 3,33).

Solange es nicht eine gewisse Zahl an Impressionen gegeben hat, kann natürlich auch keine valide Aussage zur Klickrate erfolgen.

2. Woher kommen die Daten für die Klickrate?

Aus der Google Search Console kann man sich für seine Domain einen Landingpagebericht exportieren, wie wir es zum Beispiel auch für unsere Kunden zur Erfolgsmessung im Zuge des monatlichen SEO-Reports machen. Neben etlichen anderen Kennzahlen können wir hier auch die Klickrate der einzelnen Seiten für einen vorgegebenen Zeitraum ermitteln. Die Daten kommen also direkt von Google selbst.

3. Wie kann man die Klickrate erhöhen

Du hast durch Suchmaschinenoptimierung erreicht, dass die Vorschau Deines Beitrags von Google auf der Suchergebnisseite angezeigt wird. Wie attraktiv nun aber dieses Snippet für den Interessenten ist, hat einen entscheidenden Einfluss auf die Klickrate. Findet der Suchende sein Anliegen dort nicht angemessen wieder oder ist für ihn die Beschreibung gar unverständlich, wird er wohl eher auf das Suchergebnis eines Mitbewerbers klicken. Wie man auf der Abbildung unten sehen kann besteht das Snippet aus verschiedenen Inhalten.

Beispielhaftes Snippet auf einer Suchergebnisseite bei Google

Ganz oben erscheint die Web-Adresse. Hier sollte man darauf achten, dass es sich um eine sogenannte sprechende URL handelt, die nicht aus Zahlen, sondern lesbarem Text besteht. Der Suchende kann dann je nach Länge der URL eventuell schon hier erkennen, dass es sich um das gesuchte Thema handelt.

Der Title generiert am meisten Aufmerksamkeit, da er in den Suchergebnissen immer in größerer Schrift dargestellt wird. Ihn darf man nicht nur für die Bots der Suchmaschinen schreiben, sondern der Title muss es auch für die Suchenden auf den Punkt bringen. Er sollte eine bestimmte Länge nicht überschreiten (etwa 500px, entspricht ca. 60 Zeichen), da er sonst von Google abgeschnitten oder gänzlich neu generiert wird.

In der Description kann man sich dann ganz gezielt an die Besucherinnen und Besucher wenden, da der Inhalt nicht direkt suchmaschinenrelevant ist. Hier sollte man Aufmerksamkeit erregen und gezielt informieren, um das Interesse der Suchenden zu wecken. Abschließend fordert man mit einer Call-to-Action zum Handel auf.

Durch die Verwendung von Sonderzeichen, wie wir das mit Sternen, Haken und Pfeilen machen, hebt sich die Description von anderen ab, erhält Struktur und die Inhalte sind leichter zu erfassen. Auch bei der Description ist es wichtig auf Relevanz und Länge zu achten (etwa 800px, entspricht ca. 140 Zeichen).

Über die Implementierung von Rich Snippets kann man zum Beispiel die Anzeige von Bewertungen (Google Sterne) erreichen, die das Snippet wiederum mehr hervorstechen lassen und Vertrauen generieren.

Fazit

Kleine Maßnahmen können messbar zu einer erhöhten Klickrate führen. Die Klickrate Deiner Beiträge und Landingpages zu kennen und zu verstehen, kann Dir wichtige Erkenntnisse über den Erfolg oder Misserfolg Deiner Suchmaschinenoptimierung liefern und möglichem Optimierungsbedarf aufzeigen.

Nehmen wir an, ein Beitrag von Dir wird 1000 Mal im Monat auf Suchergebnisseiten angezeigt und hat eine Klickrate von 5 %. Schaffst Du es nun die Klickrate langfristig auf 10 % zu erhöhen, bedeutet das allein für diese eine Unterseite ein Plus von 50 Besuchern pro Monat.

Eine höhere Klickrate ist für Google auch ein Rankingfaktor und führt dauerhaft zu einer besseren Positionierung.

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