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Domainregistrierung für Unternehmer

Eine Domainregistrierung für Unternehmer ist kein Hexenwerk. Doch ein paar Dinge gibt es zu beachten. Nachfolgend geht es insbesondere um das Registrieren von Domains in Deutschland, die .de-Domain Kosten und was einen guten Domainnamen ausmacht.
Nutze unsere Tipps zum Domain sichern und spare Dir dadurch Zeit, Geld und Nerven!

1. Tipps für Internetadressen speziell in Deutschland

  • Es gibt inzwischen etwa 300 Domainendungen und diese Zahl ist weiter steigend. Die beliebtesten Domainendungen in Deutschland sind .de und .com. Aus Gründen der Authentizität gibt es eigentlich keinen Weg vorbei an einer Domain mit .de-Endung. Oder was sagt Dein Bauchgefühl, wenn Du eine Firmenwebseite in Google findest, die keine .de-Endung hat?
  • Außerdem ist es von Kunden gewohnt, dass der Firmennamen dem Domainnamen entspricht.
  • Leider sind die meisten guten Domainnamen bereits registriert und es wird etwas Kreativität und Ausdauer benötigt, um noch gut lesbare, einprägsame Internetadressen zu finden.
  • Einfachheit ist sehr wichtig. Deine Kunden sollen Deine Internetadresse problemlos am Telefonhörer weiterempfehlen können.
  • Auch sollte der Domainname möglichst kurz sein, spätestens beim Layout der Visitenkarte oder bei der Gestaltung von Anzeigen ist eine kurze Domain unbezahlbar.
  • Falls die Domain doch länger wird: Im deutschsprachigen Raum ist es üblich mehrere Worte mit Bindestrich zu trennen, im englischsprachigen Raum ist so eine Domainschreibweise eine Kuriosität und unseriös.

2. So kannst Du Dir eine Domain sichern

Meist bieten Webhosting-Provider im Zuge des Webspace-Angebots an, eine Domain zu registrieren. Das Registrieren von Domains ist einfach: Firmenname oder Fantasiebegriff in die Domain-Suchmaske eingeben, überprüfen lassen, ob die Internetadresse noch frei ist und bestellen. Das ist in zwei bis drei Minuten erledigt. Wir empfehlen dafür die Domainsuche unseres langjährigen Webhosters DomainFactory.

Bis die Domainregistrierung überall im Internet verfügbar ist, dauert es in der Regel 24 Stunden, bis höchstens 48 Stunden, dann kann die Domain vollständig genutzt werden. Die Domain muss beim Hostinganbieter auf den entsprechenden Ordner auf dem Server zugewiesen werden und die Installation der Webseite oder Shops kann beginnen.

3. Domainpreise

Die Domainpreise für .de Domains liegen ab etwa 10 Euro im Jahr. Für die Endungen .at, .ch, .com, .net oder .org kann in ungefähr das Doppelte bis Dreifache gerechnet werden. Manche Anbieter verlangen eine Einrichtungsgebühr für die Domainregistrierung. Wir empfehlen nur Länderdomains zu kaufen, also .de, .at und .ch. Die .com Domain ist sinnvoll, wenn Du eine Internationalisierung planst.

Generell machen Domainpreise im ersten Moment vielleicht einen niedrigen Eindruck, doch summiert sich schnell eine 3- bis 4-stellige Summe im Jahr, wenn Du anfängst alle möglichen Domainendungen und Tippfehler-Domains zu registrieren. Hüte Dich vor dieser Versuchung und registriere nur die allernötigsten Domains, sprich .de, .at, .ch und .com. Sonst hast Du jährlich erheblich Kosten, die sich unter dem Begriff Webhosting verstecken.

4. Die Registrierungsstelle von Domains

Mit der Registrierungsstelle (auch Vergabestelle) von Domains hast Du eigentlich nichts zu tun. Die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) koordiniert die Vergabe der weitverbreitesten Domainnamen im Internet. Die ICANN hat ihren Sitz in den USA und unterliegt der Rechtsprechung der USA.

Der normale Ablauf ist (stark vereinfacht ausgedrückt): Der Webmaster registriert die Domain beim Webhosting-Provider, der Provider registriert die Domain bei der Länder-Vergabestelle, diese zentrale Registrierungsstelle gleicht sich wiederum mit der ICANN ab. Da die Domainregistrierung weitgehend automatisiert abläuft, dauert die Bestätigung der Domainregistrierung per Mail meist nur wenige Minuten.

Die lokale Vergabestelle ist in Deutschland die DENIC, in Österreich die nic.at und in der Schweiz die SWITCH. Für gewöhnlich hat der Endbenutzer allerdings keinen direkten Kontakt mit diesen Vergabestellen.

5. Domaininhaber herausfinden

Es gibt Situationen, da möchtest Du eine Domain haben und bist vielleicht sogar bereit die Domain zu kaufen. Unter whois.domaintools.com kannst Du oftmals den Inhaber einer Domain herausfinden. Diese Whois-Suche ist deutlich besser als deutsche Alternativen, die nach nervigen Captchas doch keine Daten liefern. Manchmal sind Domaininhaber allerdings anonym, versteckt oder privat, da kann auch die Whois-Abfrage nicht weiterhelfen. Eine private Registrierung ist übrigens auch bei DomainFactory möglich.

6. Keine Gratisdomains registrieren

Es gibt Anbieter, die mit Gratisdomains werben, allerdings solltest Du hier extrem vorsichtig sein. Kostenlose Domains gibt es nicht, es gibt immer einen Haken, mit dem Du Dir kostenlose Angebote erkaufst.

Entweder wird Werbung zwangsweise zum Beispiel durch Popup-Banner eingeblendet oder diese Gratisdomainendung ist schon so von Spammern ‚verbrannt‘ worden, dass sie bei Google gar keine Chance mehr hat, gefunden zu werden. Oder der Domaineigentümer ist jemand anderes und Du bist nur der Domainbesitzer. Wir führen hier keine Links zu Gratisdomains auf, da uns keine seriösen Anbieter bekannt sind.

7. Inklusivdomains registrieren

Bei manchen Webhosting-Angeboten gibt es Inklusivdomains, die beim Vertrag mit enthalten sind. Doch so ‚inklusive‘ wie der Webmaster vielleicht annimmt, sind diese Domains nicht. Wird die Domain gekündigt oder umgezogen gilt der Inklusiv-Domainplatz meist als verbraucht. Das steht oft nicht in den AGBs, sondern es wird nur nachträglich auf Anfrage darauf hingewiesen.

8. Unabhängigkeit mit eigener Domain

In unserem Leitfaden für moderne Webseiten aus Unternehmersicht schreiben wir, warum Homepagebaukästen, kostenlose Webseiten, Shops oder Blogs auf gar keinen Fall genutzt werden sollten. Wer dennoch kein Geld in eine Webseite investieren möchte, sollte wenigstens daran denken, dass nur eine Firma zukunftssicher im Internet ist, die eine eigene Domain hat.

Eine Subdomain wie firmenname.beispiel.de bei einem Homepagebaukasten ist wie ein Konto bei Facebook oder Twitter – nur eine kostenlos zur Verfügung gestellte Dienstleistung, mehr nicht. Du bist nur Besitzer, nicht Eigentümer, und es besteht kein Anspruch auf die Internetadresse. Solch ein Freehosting kann jederzeit wieder eingestellt werden, das sollte nie vergessen werden! Eine eigene Domain gewährleistet Unabhängigkeit.

9. Vor der Domainregistrierung: Firmennamen finden und Markenpositionierung

Meinst Du es ernst mit Deiner Geschäftsidee? Dann solltest Du vielleicht noch unsere beiden anderen Ratgeber lesen zum Thema Firmennamen finden und Markenpositionierung, bevor Du Dir Deine Domain registrierst.

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