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Mein Rückblick auf 1 Jahr Selbstständigkeit

  • Geschätzte Lesezeit: 16 Minuten

Es ist genau 1 Jahr her, dass ich in den Schritt in die Selbstständigkeit gemacht habe. Zeit für einen Rückblick.

Ich hatte schon längere Zeit im Kopf gehabt, mich selbstständig zu machen, doch ich fühlte mich nach einem früheren Fehlschlag noch nicht sicher genug. Andererseits hatte ich ein Muster erkannt, ich mußte spätestens etwa alle 2 1/2 Jahre den Job wechseln, weil ich es sonst einfach nicht mehr ausgehalten habe. Das führte zu einer nebenberuflichen Selbständigkeit, die nichts Halbes und nichts Ganzes war. Genau vor einem Jahr hatte ich mich dann richtig vom Angestellten Job verabschiedet und das kam so …

Unternehmergeschichte – Die Kapitel

Ich liebe es, wenn Menschen über sich hinauswachsen. Die Geschichten dahinter finde ich immer besonders interessant und motivierend. Einmal pro Jahr, wenn sich mein Schritt in die Selbstständigkeit jährt, lasse ich andere an meiner Unternehmergeschichte teilhaben.

Der Anfang – der schwere Schritt vom Angestelltendasein in die Selbständigkeit

Letztendlich ist nebenberufliche Selbständigkeit so, als würdest du immer wieder und wieder die Hand ins Wasser halten und sagen „Uuuh, das ist aber kalt, brrr“. Wenn man allerdings dann ein paar Schritte barfuß über diese fiesen spitzen Steine ins Meer gestolpert ist, ist es angenehm warm. Du musst nur in Bewegung bleiben und wissen in welche Richtung du schwimmen möchtest. Entweder du lernst schwimmen oder nicht.

Im Angestelltendasein hatte ich egal in welchem Job nach etwa einem Jahr immer alles über das jeweilige Business gelernt und ich sah, dass die Firmen auf Kosten der gutmütigen Mitarbeiter und der gutgläubigen Kunden weiterlebten, obwohl es soviele einfache Verbesserungsmöglichkeiten gab.

Als letztes war ich 2013 in einer Online Werbeagentur als Projektmanager für Suchmaschinenoptimierung angestellt. Auch hier war es das gleiche Muster. Ich hatte mir viele Gedanken und Verbesserungsvorschläge gemacht, doch es passierte nichts. Insbesondere im Umgang mit Kunden als auch mit Mitarbeitern hätte ich mir eine andere Herangehensweise gewünscht. Die hohe Fluktation auf beiden Seiten bestätigte, dass ich nicht allein so dachte.

Ausschlaggebend für meine Kündigung war dann die folgende Anekdote: Da ich recht guten IT-Hintergrund habe, hatte ich den Tipp gegeben, dass der einzigen Server mit einem zweiten Netzteil ausfallsicherer wäre. Eine Zeit später wars dann soweit – Netzteil abgeraucht, Server tot, Chef in Urlaub. IT Support gabs keinen, weil der Chef alles selber gemacht hatte. Ich also der Einzige, der Ahnung hatte. Ich kümmerte mich und setze alles in Bewegung, damit die ganze Firma wieder arbeiten kann. Was macht der Chef, er ruft aus dem sonnigen Rhodos an und macht mich sowas von Rund, dass das noch immer nicht repariert ist (die Firma steht schließlich!) und ich schneller machen muss. Damit ist mir dann der Kragen geplatzt. Jetzt reichte es. Den Server reparierte ich noch und am ersten Tag nach dem Urlaub hatte der Chef meine Kündigung auf dem Tisch.

Doch hier hatte ich meinen ersten (von vielen) und wirklich äußerst dummen Fehler gemacht und anstatt mit 4 Wochen Kündigungszeit mit 2 Monaten gekündigt – wegen der Kollegen. Ja, ich weiß. Und ich bin auch noch zu zweit im selben Zimmer gehockt wie der Chef.

Jetzt mit 1 Jahr Abstand muss ich sagen, dass ich wirklich dankbar bin. Ich wünsche jedem der sich nicht traut sich selbstständig zu machen oder seinen Job zu wechseln auch eine solche Situation. Schlechte Arbeitsverhältnisse kommen schleichend, du brauchst ein aufrüttelndes Ereignis, das dich aufweckt und dich fragen lässt, will ich das wirklich für immer machen oder macht mich das unglücklich oder gar krank? Es gibt dir den letzten Tritt in den Hintern, der notwendig ist über den eigenen Schatten zu springen.

Die ersten drei Monate – Selbstorganisation und einen Plan bekommen

Die ersten Monate Selbstständigkeit hatten noch nicht begonnen, da schleppte ich einen Sack voller Fragezeichen mit mir herum, wie macht man dies, wie macht man jenes. Wie ist das mit Kleingewerbe und Umsatzsteuer, was muss ich als erstes machen, wo bekomme ich Aufträge her, wo kann ich sparen, wie baut man eine Firma bzw eine Existenz als Selbstständiger auf. Was ich wollte war klar, ich wollte Geld verdienen. Nachdem ich bei der Agentur durch ein unausgereiftes Provisionsmodell nur kaum weniger Gehalt verdient hatte, als nach meiner Ausbildung, hatte ich keine Rücklagen.

Ich wußte nicht welche Abgaben ich als Selbstständiger zahlen musste und wie ich die ganzen Abgaben dann überhaupt zahlen sollte. Beispielsweise, wenn du in der gesetzlichen Krankenkasse bleibst, zahlst du den Arbeitgeberanteil auch, also einfach der Betrag der vom Gehalt abgeht mal zwei. Ich wußte noch nicht einmal wen ich Fragen sollte. Da die Existenzgründungsberatung der IHK 2009 meinen Businessplan abgenickt hatte und ich damit gescheitert war, wollte ich mich nicht mehr von einem Angestellten beraten lassen. Nicht missverstehen, ich finde die IHK Existenzgründungsberatung wichtig, aber es ist eben nur eine zweite Meinung auf dem Weg zur Selbstständigkeit.

Für 1 Stunde hat mich dann ein Steuerberater, den ich gegoogelt hatte, beraten. Nachdem ich 200 Euro leichter war, hatte ich noch mehr Fragen. Der Tipp des Steuerberaters war, vielleicht zahlt ja das Arbeitsamt für Existenzgründer die Sozialabgaben. Ich glaube der Berater beim Arbeitsamt hatte selten so hart gelacht. Ok, er hat nicht gelacht. Nein, er meinte ich soll 80 Euro im Monat weiter einzahlen, damit ich weiterhin Arbeitslosenversichert bin. Ich müsse mich jetzt arbeitssuchend melden, damit ich in 3 Monaten Anspruch auf Arbeitslosengeld habe. Ok, soviel zum beraten lassen in Sachen Selbstständigkeit und Erschaffen von neuen Jobs und gern geschehen für 15 Jahre einzahlen. Beim Arbeitsamt hat man nur den Funken einer Chance Unterstützung zu bekommen, wenn man gekündigt wurde oder durch die Arbeit krank wurde. Nachher ist man immer schlauer.

Nachdem ich ein paar Aufträge an Land gezogen hatte und nach der freundlichen Unterstützung meines Dispokredits und meiner Eltern, hatte ich im Dezember dann die ersten richtigen Einnahmen.

Die Monate vier bis sechs – wie Phoenix aus der Asche

Geschafft! 3 Monate Selbstständig! Das war für mich eine wichtige Hürde, da ich irgendwo gelesen hatte, dass die meisten Selbstständigkeiten schon hier wieder vorbei sind. Außerdem hatte ich ja noch das Problem, dass ich mich nicht arbeitssuchend gemeldet hatte, und nach einer 3 Monatsfrist hätte ich Arbeitslosengeld bekommen können. Ich hatte alle Brücken abgerissen und musste unbedingt erfolgreich sein. Aus eigenen finanziellen Mitteln hätte ich schon nach dem zweiten Monat nicht mehr leben können, obwohl ich alles eingespart hatte was nur ging. Zum Glück hatte ich schon vor meiner Selbstständigkeit angefangen mich nach Aufträgen umzusehen. Allerdings ist es erstaunlich, wieviel leichter es geht Aufträge zu bekommen, wenn man „Zeit hat“. Es wird mit einem wirklich anders umgegangen, wenn der erste Schritt in die Selbstständigkeit getan ist – der labert nicht nur, der machts wirklich.

Ich notierte mir alles, was ich arbeitete und ein Rückblick auf die ersten 3 Monate zeigte – …was habe ich mir dabei nur gedacht? Warum hatte ich mich so verzettelt und wirklich unwichtige Tätigkeiten erledigt, die ich auch hätte schon im Vorfeld erledigen können, wenn sie denn überhaupt wichtig und notwendig für den Erfolg gewesen wären. Andererseits, ich hatte wohl schon einiges dazu gelernt.

Nun gut, alles hatte ich nicht falsch gemacht. Schließlich gabs mich immer noch. Ok, und manche Sachen würde ich noch immer machen, einfach weils lustig ist. Zum Beispiel war eine meiner ersten Tätigkeiten überhaupt bei meinem Geschäftstelefon den Klingelton aus der TV-Serie „24“ zu installieren. Das ist eine 24-Stunden-Echtzeit-TV-Serie bei der der Klingelton schon kultig geworden ist. Der Hauptdarsteller Jack Bauer ist auf jeden Fall eine ganz harte Nuss und rettet pro Serie mindestens einmal die Welt.

Nachdem ich mit meinen Beratungsleistung recht erfolgreich war, hatte ich mir in den Anfangsmonaten zum ersten Mal ein Smartphone gegönnt um damit auch unterwegs arbeiten zu können. Außerdem hatte ich zu einem ausgefeilten, sehr effizienten Tagesplan gefunden und hatte jetzt auch eine Firmenanschrift.

Trotzdem wußte ich noch nicht so recht, wie es weitergehen sollte. Ich merkte sehr schnell Geld zu haben ist nicht mein Hauptziel, ich wollte etwas aufbauen, etwas richtig cooles und vorallem – es sollte etwas eigenes sein. Im April hatte ich dann die Veranstaltung Light The Fire 2014 mit Sir Richard Branson in Hamburg besucht und ich muss sagen, das mich das echt umgepustet hatte und ich noch immer davon zehre. Hier wurde Wissen vermittelt zu Erfolg, Geld, Unabhängkeit und Träume verwirklichen, wo die meisten Menschen gar nicht wissen, dass es bewährte Methoden gibt um eben jenes umzusetzen. Wenn man doch nur einen Bruchteil davon in der Schule lernen würde. So entstand dann die Idee aus webgeist.de ein Ratgeber Portal zu machen, das dieses Wissen allen möglichst einfach und unkompliziert zur Verfügung stellt. Doch es stellte sich heraus, dass dieses umfangreiche Wissen strukturiert aufzubauen extrem aufwendig ist und ich derzeit weder ausreichend Zeit noch Mittel dafür hatte, daher die Rückbesinnung auf Webgeist als Blog. Außerdem hatte sich ausgehend von der Light The Fire Veranstaltung meine Denkweise weiterentwickelt und hat mich auf das nächste Level gehoben. Hier ist dann eine weiter Idee entstanden von einer eigenen (bisher noch geheimen) Gründung, die inzwischen schon weit fortgeschritten ist.

Eine richtig florierende Passivgehalt Lösung konnte ich bis jetzt auch trotz großer Tüftelei nicht aufbauen, daher war jetzt der Plan eine Gründung richtig anzugehen mit Langzeit Vision und ein Konzept, das Hand und Fuß hat. Eine Tätigkeit als Unternehmer, nicht als Selbstständiger. Und – es muss irgendwann auch ohne mich funktionieren können.

Die Monate sieben bis neun – Einfachheit und Optimierung

Meine meiste Zeit verwendete ich nun auf Pläne schmieden, Vereinfachung und Outsourcing. Ich baute mir verschiedenste Prozesse und Systeme um Sachen zu verstehen, zu vereinfachen und messbar und kontrollierbar zu machen. Ich entwickelte eigene Fahrpläne und Schlachtpläne, da ich inzwischen ein strikter Verweigerer von Business Plänen bin. Jede Tätigkeit wurde auf den Prüfstand gestellt, ob die nicht jemand anders auch für mich machen könnte und habe verschiedene Dienstleister recherchiert und engagiert. Manchmal hatte das funktioniert, manchmal überhaupt nicht. Insgesamt war die Erfahrung doch recht positiv, man darf nur nicht beim erst Besten hängenbleiben, wenns nicht zufriedenstellend läuft. Auch hier gilt, Hintern hoch kriegen.

Zusätzlich zu den externen Dienstleistern hatte ich auch eine Mitarbeiterin angestellt, die allerdings ausschließlich für meine neue Gründung zuständig ist und nicht als Assistenz oder ähnliches. Das funktioniert meiner Meinung nach sehr gut und ich bin echt froh um sie. Ich versuche auch das alles was meiner Meinung nach meine Chefs in der Vergangenheit falsch gemacht hatten, richtig zu machen. Ich hoffe ich kriege das meistens hin. Wir arbeiten auch sehr unkonventionell und da bin ich echt stolz darauf. Was verbesserungswürdig ist, dass ich oft nicht genügend Zeit für sie habe, das tut mir schon manchmal leid, lässt sich aber oft nicht ändern, da alles noch im Aufbau ist. Daher ist sie meistens auf sich allein gestellt und muss sich ihre eigenen Gedanken machen und Entscheidungen treffen. Ich bin mehr für den strategischen Part zuständig. Das Arbeiten und Leben bei einem Startup ist sehr flexibel, jedes Monat wird die Ausrichtung nachjustiert und alte Ideen über Bord geschmissen. Doch langsam wirds.

Die Monate zehn bis zwölf – Gesundheit und Freude

Fall es eine große Erkenntnis aus der Selbständigkeit gibt, dann ist es, dass Gesundheit, Freude und Perspektive genau so wichtig sind wie Geld. Ich bin nicht mehr bereit für Geld zu arbeiten, wenn die drei anderen Voraussetzungen eingeschränkt sind. Ein Selbstständiger oder Unternehmer zu sein ist ein ständiges auf und ab und sehr stark auch an die Gesundheit und Privatleben geknüpft. Privatleben und Geschäft sind auch nicht immer klar zu trennen. Es ist ein intensiveres Leben, aber auch eine riesen Verantwortung. Wenn du nicht fit bist, funktioniert gar nichts. Ich habe mich daher in den letzten Monaten ausführlich damit beschäftigt, wie man eine vernünftige Work-Life-Balance hinbekommt. Dazu habe ich allerdings auch schon seit Jahren eigene Experimente durchgeführt und viele Bücher gelesen über bessere Ernährung, bessere Fitness und Wege zu mehr Freude und Glücklichkeit, die viele interessante Ansätze aufgezeigt haben. Hier gibts noch großes Potenzial, momentan ist es noch immer mehr Work als Life-Balance. Allerdings wenn meine Gründung klappt, dann wirds richtig geil.

Fazit 1 Jahr Selbstständigkeit

Es gab einige Hochs und Tiefs dieses Jahr. Irgendwie kommen die auch viel schneller wenn allgemein soviel passiert. Auch wenn es sich jetzt vielleicht nach einer geraden Story liest, hatte ich mehrmals ganz schön was zum überwinden. Angestellt sein möchte ich dennoch nicht mehr. Ich habe sehr viel gelernt und glaube fest daran, dass man Geld verdienen und gleichzeitig was Gutes tun kann.

Das nächste Jahr wird definitiv spannend, besonders wie das eigene Startup ankommt.

Meine Tipps um sich selbstständig zu machen:

  • Kümmere dich um deinen Bürokram, bevor du dich selbstständig machst.
  • Baue dir ein Netzwerk an Leuten auf, bevor du dich selbstständig machst. Kennst du bzw. dich niemand, mach dich auf keinen Fall selbstständig.
  • Wenn etwas nicht funktioniert bist zu 90% du selbst schuld.
  • Sei irgendwo der Beste.
  • Setze dir ein Ziel und Teilschritte.
  • Schreib alles auf.
  • Lese 2-3 Sachbücher pro Monat. Ein exzellenter Anfang wären T. Harv Eker – So denken Millionäre: Die Beziehung zwischen Ihrem Kopf und Ihrem Kontostand sowie Stefan Merath – Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer: Wie Sie und Ihr Unternehmen neue Dynamik gewinnen. Hier findest Du die aktuellen Buch-Empfehlungen: Business Bücher, die man gelesen haben muss.
  • Ohne Marketingwissen hast du keine Chance.
  • Hör dir alle guten Ratschläge an und ignoriere sie.
  • Nimm dir Zeit für dich selbst.

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Hier findest du einen weiteren interessanten Rückblick auf die Selbstständigkeit von Sascha Dinse.

Über den Autor:

Richard Sirch ist Online Stratetegieberater bei Webgeist Online Positionierung (webgeist.de). Webgeist steht für das Beste aus Web und Unternehmergeist. Durch unsere klar strukturierte Online Positionierung erhalten innovative Produkte oder erklärungsbedürftige Dienstleistungen mehr Anfragen.

12 Kommentare

  1. Marius 1. November 2014 um 21:55 Uhr - Antworten

    Hi Richard,

    ganz großen Dank, dass Du den Mut hast das alles so ehrlich niederzuschreiben. Wir hatten mal vor Jahren beruflich Berührungspunkte, aber ansonsten kannte ich dich halt nur von der Geschäftskorrespondenz.

    Ich fühle mich dir in vielen Punkte ziemlich seelenverwandt. Meine Gefühle zu einigen Dingen sind ganz ähnlich. Ich muss für mich definitiv gerade abwägen, wie es beruflich weitergehen soll. Stehe am Scheideweg sozusagen. Wie du vor einem Jahr.

    Ich wünsch dir auf jeden Fall ganz viel Kraft (und gutes Karma *g*) fürs zweite Jahr. Und wenn es mal echt eng werden sollte – denk dran, man hat manchmal mehr Verbündete als man denkt 😉

    VG Marius

    • Richard Sirch 3. November 2014 um 18:09 Uhr - Antworten

      Hallo Marius,

      danke, ja ich erinnere mich noch positiv an unsere Zusammenarbeit.
      Ich wünsche dir eine weise Entscheidung bei deinem Scheideweg 😀
      Hab dir gerade meine aktuellen Kontaktdaten gemailt.

      Viele Grüße,
      Richie

  2. Sigrid 3. November 2014 um 23:17 Uhr - Antworten

    Danke fürs Teilen deiner Erfahrungen. Vieles kommt mir so bekannt vor. Am Anfang ist die Selbständigkeit wirklich ein Dschungel… Ich bin nun seit fast 9 Jahren selbständig und ich habe mir auch gedacht und denke mir immer noch: wieso wird in der Schule nichts dergleichen auch nur erwähnt? Ich stand schon einige Male vor reizvollen Jobangeboten im Online Marketing, aber ich will nicht darauf verzichten mein eigener Chef zu sein und wie du schreibst es selbst in der Hand zu haben, ob es funktioniert. Auch was du über den Umgang mit Angestellten schreibst, kann ich voll unterschreiben. Ich hatte 2004 das erste Mal eine leitende Funktion und habe schon damals gemerkt, dass man nicht von oben herab regieren muss. Man kann auf Augenhöhe miteinander umgehen und der Laden läuft trotzdem hervorragend. Ich glaube so kann man Schwächen und Stärken besser erkennen und den Mitarbeiter besser einsetzten und fördern. Nicht nur dem Betrieb tut das gut, sondern allen beteiligten Menschen.
    Danke für den Post! Du machst deinen Weg und ich bin gespannt wie es weiter geht.

  3. John 4. November 2014 um 4:41 Uhr - Antworten

    Hi Richard,

    schön zu lesen wie Dein Werdegang der letzten Monate war. Ich hab hier auch noch einen Buch-Tipp: „The 7 habits of highly effective people“ von Stephen Covey. Das Buch hat mir wirklich weitergeholfen und mich weitergebracht. Viel Erfolg weiterhin und beste Grüße aus Siargao Island!

    John

  4. Sascha Dinse 4. November 2014 um 11:28 Uhr - Antworten

    hi richie,
    ich erkenne mich in sehr vielem wieder, was du schreibst 🙂 ging/geht mir teils ganz genau so.

    viele grüße und weiterhin viel erfolg,
    sascha

  5. Elli 19. November 2014 um 13:55 Uhr - Antworten

    Hallo Richard,

    Ich habe vor zwei Jahren viele ähnliche Dinge erlebt und kann deinen Bericht gut nachvollziehen 🙂

    Klasse, dass du durchgehalten hast. Für mich war das Schwierigste, dranzubleiben, auch wenn zu Beginn kaum oder gar kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen war…

    Ich wünsche dir ebenfalls viel Erfolg bei deinen weiteren Plänen. Das Schlimmste hast du definitiv hinter dir, denke ich.

    Und der Fokus auf Lebensqualität statt Geld ist eindeutig der richtige Ansatz. Ich kann bestätigen, dass sich beides verbinden lässt.

    Elli

  6. Guido 26. November 2014 um 14:44 Uhr - Antworten

    Hallo Richard.

    „Daumen hoch“ Alles richtig gemacht. Dein Artikel ist nett zu lesen. Vieles erinnert mich an meine Vergangenheit. Ich wünsch dir alles gute für die Zukunft!
    Gruß Guido

  7. Andreas 26. November 2014 um 19:28 Uhr - Antworten

    Hallo Richard,
    schön zu lesen das es anderen ähnlich gegangen ist. Dein Artikel ist schön zu lesen – ich musste an der ein oder anderen Stelle schmunzeln, weil es mir ähnlich erging.
    Aller Anfang ist schwer. Mittlerweile macht das Bloggen Spaß!
    Lebt Euren Traum und haltet durch! Ich müsst lediglich nur ein machen …Anfangen !
    Gruß Andreas

  8. Andrej 19. Januar 2015 um 16:45 Uhr - Antworten

    hey Richard,

    sehr gut geschrieben! Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg!!!
    Gruß
    Andrej

  9. Anton Heinrichs 19. Februar 2015 um 13:38 Uhr - Antworten

    Wenn man das erste Jahr schafft, dann sind die nächsten Jahren wie ein Kinderspiel. Es freut mich so ein Beitrag zu lesen. Vor allem Punkt nr. 3 von dem Tipps – das 90% unsere Niederlagen unsere Schuld ist. Je früher sich man das zu Herzen nimmt, desto besser. Selbständigkeit heißt auf jeden Fall Verantwortung für sich zu nehmen.
    Wünsche dir weiterhin Erfolg – das schwierigste hast Du schon hinter dir!
    Gruß aus Ingolstadt.

  10. Tobias 4. März 2015 um 18:58 Uhr - Antworten

    Hallo Richard,

    Daumen hoch für deine mutige Entscheidung. Sich selbstständig zu machen ist ein großer Schritt und will gut überlegt sein. Aber wenn alles klappt ist es das beste was einem passieren kann.
    Ich wünsche dir auch weiterhin noch viel Erfolg.

    Gruß
    Tobias

  11. Thomas 13. April 2015 um 9:14 Uhr - Antworten

    Hi Richard,

    in einigen Dingen kann ich mich selbst wiedererkennen. Zum Beispiel das Angestelltenverhältnis regelmäßig zu wechseln, weil es langweilig wurde. Auf jeden Fall ein mutiger Schritt den du gewagt hast, aber wenn nicht jetzt wann dann? Am Ende sollte einfach das Geld und vor allem die Work-Life Balance stimmen.
    Weiterhin viel Erfolg.

    Gruß
    Thomas

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